Die Schüler*innen der Willkommensklasse 5/6 als Gärtner*innen
Die WK5/6 hat ein Hochbeet im Schulhof bei der Mensa. Sie betreut es zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Lygo und der Naturpädagogin Frau Freitag.
Ein tägliches Ritual in der Klasse ist das Sprechen des Wetterberichtes und damit auch der Blick auf die Jahreszeit. Einer der sechs wöchentlichen Schülerdienste ist der „Blumendienst“. Das Beet und die Zimmerpflanzen werden also abwechselnd von den WK-Schüler*innen gepflegt und gegossen.
Im Frühjahr haben alle in kleinen Töpfchen Gemüsepflanzen fürs Beet vorgezogen, die jetzt draußen weiterwachsen. Ausgewählt wurden: Chilis, Tomaten, Karotten, Kohlrabi, Paprika, Salate und Kresse.
Neben einer Reihe Blumen gedeihen im Beet auch verschiedene Kräuter, die köstlich zu Kräuterbutter und Kräuterfrischkäse verarbeitet gegessen werden.
Die Kresse und die ersten Radieschen schmeckten gut und den Erdbeeren, die fast schon hellrot sind, schauen alle erwartungsvoll entgegen.
Nach dem langen Winter,- das Beet war im Herbst gemeinsam winterfest gemacht worden, leuchteten die ersten Frühlingsblumen endlich bunt und nach dem ersten heißen Wochenende des Jahres staunten die Kinder und berichteten aufgeregt wie plötzlich alle Pflanzen sprießten und gewachsen waren.
Die duftende Minze, die fast allen Kindern aus ihrer eigenen Kultur vertraut ist, ist dieses Jahr riesig. Am Beet berichten die Schüler*innen angeregt von den eigenen Gärten in ihrer Heimat und sie erzählen gern vom Essen in ihrer Kultur. Sehr gewissenhaft und voller Stolz kümmern sie sich um ihr Beet.
Lara und Ari malten neue Schilder dafür, die sie im Mai feierlich zusammen anbrachten.





