Elternbrief 22.4.2021

Otto – Wels – Grundschule 02G24

Berlin, den 22.04.2021

Teststrategie in der Schule

Liebe Eltern,

in dieser Woche haben sich schon die meisten Kinder in der Schule selbst getestet, auch die ganz jungen Kinder. Es hat gut funktioniert.

Die Senatsverwaltung hat nun ihre Anweisungen für die Möglichkeit Kinder zu Hause zu testen noch einmal genauer beschrieben. Im Schreiben vom 19.04. heißt es:

Ausnahmemöglichkeiten von der Testpflicht gibt es für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer Behinderung, einer vergleichbaren Beeinträchtigung oder eines sonderpädagogischen Förderbedarfs auch unter Anleitung keine Selbstanwendung eines Point-of-Care (PoC)-Anti-gen-Tests vornehmen können.“

Deshalb bitte ich Sie, bei Bedarf einen neuen Antrag zu stellen, falls Ihr Kind eine Behinderung, eine vergleichbare Beeinträchtigung oder einen sonderpädagogischen Förderbedarf hat.

Andere Begründungen darf ich nicht mehr akzeptieren.

Ansonsten gilt weiterhin:

  • In der Regel finden die Tests in der Schule unter Aufsicht des Personals statt.

Die Kinder testen sich selber. Das funktioniert an unserer Schule gut.

  • Kinder, die von der Schulleitung eine Ausnahmegenehmigung wegen einer Behinderung erhalten haben, dürfen sich von ihren Eltern oder in einer offiziellen Teststelle testen lassen.

Ein schriftlicher Nachweis muss in der Schule vorgelegt werden. (Härtefallregelung)

  • Wenn Eltern entscheiden, dass ihr Kind gar nicht getestet werden soll, wird das Kind zu Hause von den Eltern beschult und darf die Schule nicht besuchen.

Online-Unterricht kann nicht erteilt werden. Bitte bedenken Sie die großen Nachteile für Ihr Kind, wenn es die Schule nicht besucht.

Liegt am Montag, 26.04., kein neuer Antrag auf Härtefallregelung vor und Ihr Kind erscheint in der Schule, erklären Sie sich mit der Selbsttestung in der Schule einverstanden.

Nur Kinder, die an der Härtefallregelung teilnehmen, erhalten zwei Selbsttests mit nach Hause.

Bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Sibler

Schulleiter

Bitte nur bei Bedarf bei der Klassenleitung abgeben!

Antrag auf Teilnahme an der Härtefallregelung

Name des Kindes: ……………………………… Klasse: …………

Ich beantrage die Härtefallregelung und teste mein Kind außerhalb der Schule.

Begründung:

Mein Kind hat sonderpädagogischen Förderbedarf (Bescheid liegt der Schule vor).

Mein Kind hat eine Behinderung. (Nachweis erforderlich)

Mein Kind hat eine vergleichbare Beeinträchtigung, nämlich ________________________________ .

(Nachweis erforderlich)

Ich garantiere mit meiner Unterschrift, dass mein Kind zweimal pro Woche getestet wird.

Ich gebe meinem Kind einen schriftlichen Nachweis über die Testung mit.

……………………………………………………

Unterschrift der Eltern

Fragen und Antworten

Wo kann ich Fragen stellen?

Jederzeit per Email an die Schulleitung oder über die bekannten Kontakte der Klassenleitungen.

Zu welchen Zeiten finden die Tests statt?

Die Tests finden zweimal pro Woche zu Unterrichtsbeginn in den Teilgruppen statt, in der Regel montags und mittwochs.

Wo finden die Tests statt?

In den Unterrichtsräumen bei geöffneten Fenstern.

Wie finden die Tests statt?

Die Kinder testen sich unter Aufsicht des Schulpersonals selber. Es wird stets für gute Lüftung gesorgt. Die Kinder schieben ihre Maske nur für ca. 30 Sekunden nach unten.

Gibt es eine Testbescheinigung

Die Kinder können eine Testbescheinigung erhalten, wenn Sie das beantragen.

Müssen die Eltern eine Einverständniserklärung zu den Selbsttests geben?

Nein.

Was ist, wenn Eltern keinen Test in der Schule erlauben wollen?

Eltern von Kindern mit Behinderung, vergleichbaren Beeinträchtigungen oder einem sonderpädagogischen Förderbedarf, können einen Antrag auf Härtefallregelung stellen (Testung zu Hause oder in einer offiziellen Teststelle). Bei Genehmigung müssen zwei Tests pro Woche nachgewiesen werden. Die Tests werden bis auf Weiteres von der Schule ausgegeben.

Da die Präsenzpflicht ausgesetzt ist, können Eltern auch entscheiden, ihre Kinder zu Hause zu beschulen.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Ein positives Testergebnis ist nicht als positiver Befund einer COVID-19-Erkrankung anzusehen, das wird den Kindern auch erklärt.

Wir bereiten die Kinder auch darauf vor, angemessen auf einen positiven Befund bei Mitschüler*innen zu reagieren. Außerdem werden wir alles versuchen, den Kindern Ängste zu nehmen und sie zu unterstützen.

  • Die/der betreffende Schüler*in wird sofort an einem anderen Ort betreut.

  • Die Eltern werden informiert und die PCR-Nachtestung wird mit der Schulleitung abgesprochen.

  • Die Eltern suchen mit ihrem Kind sofort eine PCR-Nachteststelle auf (kostenlos und ohne Terminvergabe).

  • Weitere Personen, die sich während der Testung im gleichen Raum befunden haben, gelten nicht automatisch als Kontaktpersonen. Sie nehmen weiter am Unterricht teil.

Welche Erfahrungen gibt es schon?

Wir haben in allen Jahrgangsstufen gute Erfahrungen mit den Selbsttests gemacht.

Es wurden sowohl beim Testen in der Schule, aber auch beim Testen zu Hause schon Corona-Fälle entdeckt. Dadurch konnten wir die Schulgemeinschaft besser schützen.