Schulhofumgestaltung

Schulhofumgestaltung

Im Kollegium der Otto-Wels-Grundschule entstand  der Wunsch, unser Schulgelände attraktiver zu gestalten. Es informierte sich im vergangenen Schuljahr während eines Studientages über die Gestaltung verschiedener Schulhöfe in Berlin. Eine Arbeitsgruppe knüpfte Kontakte zu „Grün macht Schule“ die dabei half, die Pläne zu konkretisieren. Gemeinsam mit den Kindern wurden Ideen gesammelt und Modelle gebastelt. Vergessen Sie nicht, auf diese Website zu schauen, um weitere Informationen zu finden.

Am Freitag, 24.2.2017 wurde als erstes Ergebnis dieser Planung die neue Ruhe- und Chill-Ecke auf unserem Schulhof eingeweiht. Sie war unter der Leitung von Jens Klaue und der Mithilfe unserer Willkommensklasse 2 (Klassenlehrer H. Gehn) zwischen den Aufgängen 2 und 3 entstanden. Die Schule stellte die Finanzierung sicher.

Rede_Sibler

Der Rektor, Herr Sibler, weiht die Chillecke ein.

 

Um 12h15 tanzte die ganze Schule einen FlashMob. Die Kinder aller Klassen hatten zuvor die von der Lehrerin Milena Sebestyen entwickelte Choreografie eingeübt. (Siehe auch auf https://drive.google.com/file/d/0B3tIJeqs92j3NGloVVVKbHdmZ0E/view).

Frau Sebestyen tanzt mit den Schülern nach dem Lied "Happy" von Pharell Williams.

Frau Sebestyen tanzt mit den Schüler*innen nach dem Lied „Happy“   von Pharell Williams.

Die Schüler*innen tanzen mit.

Die Schüler*innen tanzen mit.

Beteiligte

Die Planer und Planerinnen werden vorgestellt.

 

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Das nächste Projekt war die Errichtung einer Weidenschnecke zwischen den Aufgängen 1 und 2. Die Initiative  „Grün macht Schule“ hatte diese Arbeit übernommen und die Schüler*innen der Klasse 4c vom 8. – 10. März unter Anleitung von Anna Kalberer buddelten eifrig mit.

Hier ein kurzer Bericht zum Projekt von den Schülern der Klasse 4c:

1.Projekttag:

Anna fertigte für uns eine Skizze zum Projekt im Maßstab 1: 30 an und zeichnete die Linien auf den Boden, an denen wir die Pflanzgräben anlegen sollten.

Bauplan

Bauplan

Wir haben danach fleißig mit dem Spaten Gräben ausgehoben und die Weidenruten verschnitten, damit die Pflanzen schön gerade wachsen können. Wir haben die Weidenruten gemessen. Sie waren bis zu 5 Meter  lang!

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2. Projekttag:

Heute haben wir wieder Gräben angelegt und die ersten Weidenruten eingepflanzt.

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3. Projekttag:

Noch einmal viel Arbeit! Die letzten Weidenruten mussten eingepflanzt und vor allem gut gewässert werden. Wir freuen uns schon auf den Frühling, wenn unsere Weidenschnecke grüne Blätter bekommen wird.

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Das Weiden-Projekt wurde von den jungen Gärtnern zu den schönsten Tagen der Schulwoche erklärt.
Vielen Dank an Frau Jutta Heimann, die Leiterin unseres Schulgartenprojekts, die das Weidenprojekt organisiert hat.

 

Und so soll es einmal werden:

Schulhofplan

 

Hier lesen Sie einige Kommentare von Schüler*innen:

Die Otto-Wels-Grundschule hat die Einweihung der Chillecke mit einem flashmob gefeiert. Es wurde zu dem Lied „happy“ getanzt und gesungen. Jeder hat mitgesungen, nur die Kleinen nicht. Leider wurde man von der Seite oder von hinten geschubst. Manche Kinder haben sogar ohne einen Grund geschrien. Die Schule hat auch den typischen OWG-Song gesungen. Also ich fand das wirklich lustig. Nur dass so viele geschubst haben, war nicht so schön. (Muhammed B., 6d)

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Der flashmob am Freitag war sehr schön! Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Ich war mit meiner Freundin zusammen vorne und wir haben mit einer Lehrerin den anderen Schülern die Tanzschritte vorgetanzt.Ich finde es allgemein schön, dass die Schule so etwas veranstaltet.Nach dem flashmob hat die ganze Schule das OWG-Lied gesungen. Ich weiß nicht warum, aber das Lied gefällt mir irgendwie. (Azra-Nur, 6d)


Ein Rabbiner und ein Imam zu Besuch

Ein Rabbiner und ein Imam zu Besuch

Die Klasse 5a und die Klasse 6d bekam im Februar 2015 Besuch von einem Rabbiner und einem Imam. Im Rahmen des Projekts „meet2respect“ besuchen die beiden jüdischen und muslimischen Geistlichen für eine „Stunde der Toleranz“ Schulen in Berlin.

Daniel Alter, der Rabbiner, begann in der Klasse 5a zu erzählen, wie er und seine Tochter auf dem Heimweg von arabischen und türkischen Jugendlichen beleidigt und verletzt wurden – nur weil sie Juden waren. Die Schüler und Schülerinnen fragten, wie sich seine Tochter und er selbst nach dem Angriff gefühlt hatten. Der Rabbiner sagte, sie haben viel geweint und dass er nicht mehr will, dass irgendjemand wegen seinem Glauben angegriffen wird. Deshalb ist er mit dem Iman zusammen gekommen um in Schulen für gegenseitige Toleranz einzutreten.

Denn auch Muslime kennen Angriffe wegen ihrem Glauben. Eine Mitschülerin erzählte, dass sie nur weil sie eine Alevitin ist, von anderen muslimischen Kindern getreten und verletzt wurde. Ein Mitschüler sagte außerdem, dass jemand schlecht über den Prophet Muhammed gesprochen hat, wonach er sich nicht gut fühlte. Fazli Iman Altin, der Imam, erinnerte auch an den Brandanschlag auf die Mevlana Moschee im letzten Sommer. Sein Sohn fragte ihn damals, warum Menschen so was machen, worauf er nur sagen konnte, dass diese Menschen etwas gegen ihre Religion haben. Um das zu verhindern, ist es wichtig, sich kennen zu lernen. Beispielsweise klingen „Salam aleikum!“ (arabisch) und „Shalom aleichem!“ (hebräisch) nicht nur sehr ähnlich, sondern haben auch die gleich Bedeutung „Friede sei mit euch!“.

Für Ende April ist daher mit den Kindern ein gemeinsamer Besuch der Großen Synagoge in der Oranienburger Straße, für Mai ein Besuch in der Moschee am Columbiadamm geplant.

Quelle: Gordon Welters http://www.gordonwelters.com

Quelle: Gordon Welters http://www.gordonwelters.com

Daniel Alter (links) und Fazli Altin  (rechts) in der Klasse 6d

 

Über den Besuch gab es Berichte auch in den Tageszeitungen „Tagesspiegel“ und „Welt“:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/otto-wels-grundschule-in-kreuzberg-shalom-aleikum-stunde-der-toleranz-mit-imam-und-rabbi/11386708.html
http://www.welt.de/politik/deutschland/article135229523/Juedisch-islamische-Offensive-im-Klassenzimmer.html